AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen gelten für alle zwischen der Rojnica & Maglic GbR (nachfolgend Auftragnehmer genannt) und seinem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge.  Sie gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht noch einmal ausdrücklich vereinbart werden. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers, die der Auftragnehmer nicht ausdrücklich anerkennt,  werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

1. Geltungsbereich

Die Dienstleistungen erfolgen ausschließlich an Gewerbetreibende. Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Auf unser Verlangen hat der Interessent oder Auftragnehmer uns seine Unternehmereigenschaft nachzuweisen, bspw. durch die Gewerbeanmeldung.

Unsere AGB gelten ausschließlich. AGB des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn wir ihnen nicht gesondert widersprechen. Diese werden auch durch vorbehaltslose Auftragsannahme oder -durchführung nicht Vertragsinhalt.

Die AGB gelten nicht gegenüber Verbrauchern.

Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich.

Die AGB gelten für sämtliche Angebote und Leistungen des Auftragnehmers (Social Media, Online Marketing, Geschäftsausstattungen, Werbemittel, usw).

2. Mitwirkung des Auftraggebers

2.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer alle Unterlagen, die für die Erstellung der Webseite gemäß der Konzeption nötig sind, rechtzeitig innerhalb 14 Tagen nach dem Websitebriefing zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft insbesondere Texte, Fotos, Logos, Grafiken, Filme, Musikstücke etc.

2.2. Der Auftraggeber stellt sicher, dass die Unterlagen, die er dem Auftragnehmer für die Gestaltung der Webseite zur Verfügung stellt, nicht mit Rechten Dritter belastet sind. Er hat den Auftragnehmer von Ersatzansprüchen Dritter freizustellen, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren.

2.3. Die Erstellung der Allgemeinen Geschäftsbedignungen (AGB) durch den Auftragnehmer an den Auftraggeber sind ausgeschlossen.

2.4. Der Auftraggeber übergibt die Unterlagen in der Form, die mit dem Auftragnehmer abgesprochen ist. Fehlen konkrete Absprachen, stellt der Auftraggeber die Unterlagen sowohl in gedruckter Form als auch elektronisch in einem üblichen Speicherformat  zur  Verfügung.

2.5. Der Auftraggeber verpflichtet sich die Website und Leistungen vom Auftragnehmer nach Fertigstellung abzunehmen. Sollte eine Abnahme nach acht Wochen nicht erfolgen, gelten die Website und die Leistungen automatisch als angenommen.

3. Nutzungsrechte

3.1.Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das räumlich und zeitlich unbeschränkte Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19 a UrhG) nach vollständigen Zahlung der Vergütung ein.

3.2. Andere Nutzungen, insbesondere die Vervielfältigung oder Verbreitung der Webseite oder von Teilen daraus (mit Aus- nahme der vom Auftraggeber selbst zur Verfügung gestellten Werke) in gedruckter Form oder auf anderen Webseiten, die nicht vom Auftragnehmer gestaltet wurden, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

3.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, seine Urheberbezeichnung auf der Webseite anzubringen. Er hat das Recht, auf seine Mitwirkung an der Erstellung der Webseite hinzuweisen, insbesondere auch durch einen Hinweis mit einem Link zu seiner eigenen Webseite.

3.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die vertragsgegenständliche Website, das Kundenlogo und Empfehlungsschreiben, Bewertungen und Referenzfotos mit dem Auftraggeber jederzeit zu Demonstrationszwecken oder als Referenz für seine Arbeit zu benutzen und zu veröffentlichen.

3.5. Änderungen und Bearbeitungen der Inhalte der Webseite, insbesondere Aktualisierungen von Texten, Bildern, Grafiken und Tabellen sowie technische Veränderungen, dürfen vom Auftraggeber oder von ihm beauftragten Dritten auch ohne Zustimmung des Auftragnehmers vorgenommen werden. Die Änderung und Bearbeitung der grafischen Gestaltung der Webseite bedarf dagegen der Zustimmung des Auftragnehmers.

Das Nutzungsrecht geht auf den Auftraggeber erst mit der vollständigen Zahlung der Vergütung über.

4. Herausgabe von Daten

4.1. Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber alle Daten, die dieser benötigt, um die Webseite zu aktualisieren und die Inhalte zu bearbeiten. Das Datenformat und die Art der Datenträger bestimmen die Parteien einvernehmlich. Wird keine Bestimmung getroffen, kann der Auftragnehmer ein geeignetes Datenformat und einen geeigneten Datenträger wählen. Hat der Auftragnehmer dem Auftraggeber Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung gestellt, dürfen diese nur mit Einwilligung des Auftragnehmers verändert werden.

4.2. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline trägt der Auftraggeber.

5. Vergütung

5.1 Der Auftraggeber zahlt an den Auftragnehmer die vereinbarte Vergütung. Ist eine Pauschalvergütung vereinbart, kann der Auftragnehmer für Mehrleistungen, die aufgrund von Änderungswünschen des Auftraggebers oder durch unvorhergesehene und nicht vom Auftragnehmer zu vertretende Umstände notwendig werden, eine zusätzliche Vergütung beanspruchen, sofern diese nicht durch das gebuchte Paket abgedeckt sind. Diese Vergütung ist nach den aufgewendeten Stunden zu berechnen. Unser Stundensatzliegt bei 100 € netto (zzgl. 19% MwSt).

5.2. Bei Zahlungen des Gesamtjahresbetrages leistet der Auftraggeber eine Anzahlung von 30% des Gesamtbetrages.

5.3. Falls nichts anderes vereinbart ist, gilt eine Zahlungsfrist von 5 Tage ab Rechnungsdatum. Mit Ablauf vorstehender Zahlungsfrist kommt der Auftraggeber in Verzug. Bei Verzug kann der Auftragnehmer die gesetzlichen Verzugszinsen einfordern.

5.4. Bei monatlicher Zahlweise ist der Gesamtjahresbeitrag fällig, sofern der Auftraggeber mit zwei Monatsraten in Verzug ist oder diese gänzlich nicht zahlt. Bei  Nichtzahlung des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, die Webseite des Auftraggebers offline zu  nehmen, sobald sich der Auftragnehmer im Verzug befindet.

5.5. Der Auftragnehmer behält sich bei Dauerschuldverhältnissen eine Änderung der Preise vor, die mit angemessener Frist angekündigt werden.

5.6. Einwendungen gegen Rechnungen des Auftragnehmers sind innerhalb von 3 Wochen nach Rechnungsdatum zu machen, ohne dass hierdurch jedoch die Fälligkeit  berührt wird. Die Unterlassung rechtzeitiger Einwendungen gilt als Genehmigung.

6.Haftung

6.1. Der Auftragnehmer haftet nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit der vom Auftraggeber vorgegebenen Sachaussagen über seine Produkte, seine Leistungen oder sein Unternehmen. Mit der Freigabe der Webseiten übernimmt der Auftraggeber die Verantwortung für die Richtigkeit der Texte und Bilder. Die Rechtssicherheit der Website des Auftraggebers muss durch diesen sichergestellt sein.

6.2. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die Inhalte auf ihre  Rechtmäßigkeit zu prüfen.

6.3. Der Auftragnehmer erstellt die Webseite so, dass sie nach dem gegenwärtigen Stand der Technik auf den üblichen Browsern zügig und vollständig aufgebaut wird. Er haftet nicht dafür, dass die Webseite auch bei technischen Veränderungen, die nicht von ihm vorgenommen werden, einwandfrei aufgebaut wird. Bei Änderungen und Anpassungen an neue Standards haftet er nicht dafür, dass die Webseite auch auf älteren Browsern einwandfrei funktioniert. Insbesondere haftet er  nicht für Schäden, die Kunden des Auftraggebers infolge veralteter Technik geltend machen könnten.

6.4. Der Auftragnehmer haftet bei einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und für Schäden an Leben und Gesundheit von Personen auch bei Fahrlässigkeit. Für andere Schäden haftet er nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten.

7. Schlussbestimmungen

7.1. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

7.2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

7.3. Gerichtsstand ist Offenbach am Main.

7.4. Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsab- schluss ins Ausland verlegt, wird der Firmensitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand vereinbart.

Rodgau, den 05.09.2017