Praxis Guide: Bilder SEO – so pushen Sie Ihr Google Ranking

  • 29. Oktober 2017
  • SEO
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Bilder SEO Kamera

In Sachen SEO fokussieren sich die meisten Seitenbetreiber fast ausschließlich auf Keyword-optimierte Texte. Dabei können auch Bilder für Suchmaschinen wie Google optimiert werden. Wer auf das sogenannte Bilder SEO verzichtet, verschenkt enorm viel Potential. Wie Bilder SEO im Detail funktioniert und welches Potential es mit sich bringt, soll in diesem Beitrag erläutert werden.

Die Macht hinter der Verwendung von Bildern – auf die richtige Bildauswahl kommt es an

Bilder sind nicht nur für Shopbetreiber ein machtvolles Verkaufsinstrument. Qualitativ hochwertige Bilder transportieren Emotionen und beeinflussen so indirekt die Gefühlslage des Seitenbesuchers. Die richtige Bildauswahl in Kombination mit der perfekten Platzierung innerhalb einer Customer Journey kann sich also stark auf die Conversion Rate einer Internetpräsenz auswirken!

Idealerweise sollte ein Bild natürlich stets zum Thema der Website passen, authentisch wirken und positive Emotionen beim Betrachter auslösen. Bilder mit einer negativen Stimmung sollten hingegen vermieden werden. Beispielsweise könnte man bei einer Website für eine Nachhilfeschule auf die Idee kommen, ein Bild mit einem frustrierten Kind zu zeigen, weil man ja meinen könnte, das spiegelt die aktuelle Situation des Kindes vor dem Nachhilfeunterricht am besten wieder. Das ist zwar in den meisten Fällen sicherlich richtig, sorgt unterbewusst allerdings beim Besucher für ein negatives Gefühl. Besser wäre es ein Kind zu zeigen, das vor Freude strahlt, weil es dank der Nachhilfeschule bessere Noten schreibt. Das vermittelt beim Nutzer ein „Das will ich auch haben“-Gefühl und verstärkt den Drang, das Angebot der Nachhilfeschule in Anspruch zu nehmen.

Doch nicht nur Ihre Besucher, sondern auch Google liebt Webseiten mit Multimedia-Inhalten. Deswegen ranken diese auch prinzipiell besser in den Suchergebnissen und helfen Google dabei, den Inhalt bzw. das Thema einer Website noch besser einzuordnen. Bilder SEO hilft Ihnen also nicht nur dabei, Ihre Website in den organischen Ergebnissen nach vorne zu pushen, sondern bei erfolgreichem Bilder SEO werden Ihre Bilder zudem über die Google-Bildersuche gefunden und sorgen damit indirekt auch für mehr Traffic auf Ihrer Website.

Bilder SEO Tipp Nr. 1: Dateinamen des Bildes optimieren

Der richtige Dateiname des Bildes ist beim Bilder SEO mit der ausschlaggebendste Rankingfaktor. Anhand des Dateinamens kann Google den Inhalt des Bildes erfassen. Er sollte daher eindeutig und aussagekräftig sein, also beispielsweise nicht einfach IMG0023.jpg lauten.

Der Dateiname sollte das abgebildete Bild treffend beschreiben und dabei idealerweise auch ein oder mehrere Keywords enthalten. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nun nicht anfangen Bilder willkürlich zu benennen, nur damit Sie Keywords platzieren können. Sollten Ihre Keywords thematisch einfach nicht zum Bild passen, dann sollten Sie lieber darüber nachdenken, stattdessen ein anderes Bild zu nehmen, anstatt beispielsweise ein Bild mit einer Kaffeetasse „Steuerberater Frankfurt“ zu nennen.

Falls der Dateiname des Bildes aus mehreren Wörtern besteht, sollten diese stets durch ein Minuszeichen voneinander getrennt werden. Ein optimaler Dateiname wäre also nach folgendem Muster aufgebaut:

(keyword1)-(keyword2).(Bildformat)

Bilder SEO Tipp Nr. 2: Title und alt-Attribute

Ähnlich wie beim Dateinamen helfen auch Title und alt-Attribute Google dabei, den Inhalt eines Bildes besser zu verstehen und einem bestimmten Thema zuzuordnen. Sie sollten immer im Hinterkopf behalten, dass Google Bilder als solche nicht interpretieren kann. Google „sieht“ also nicht, dass sich auf einem Bild eine schwarze Lederjacke befindet, sondern ist auf die Beschreibung des Bildes angewiesen.

Der Title eines Bildes erscheint beispielsweise dann, wenn ein Nutzer mit der Maus über ein Bild fährt.

Bilder SEO Title

Als Title kann in der Regel der Dateiname, bloß in normaler Schreibweise, verwendet werden. Der Dateiname zu obigem Title würde also beispielsweise lauten: webdesign-frankfurt-flat-icon.png

In HTML sieht die Vergabe des Titles wie folgt aus:

<img src=“…/Ihre-Bilddatei.jpg“  title=“ein guter Title“></img>

Neben dem Title-Attribut ist auch das alt-Attribut eines der wichtigsten Angaben eines Bildes. Das „alt“ steht dabei für alternativer Text. Das alt-Attribut wird also beispielsweise angezeigt, wenn ein Bild aus unterschiedlichen Gründen im Browser nicht dargestellt werden kann, beispielweise bei Serverproblemen. Auch von Screenreadern oder anderen Programmen, die hauptsächlich von Sehbehinderten genutzt werden, werden alt-Attribute genutzt, um das dargestellte Bild zu umschreiben. Die Vergabe eines sinnvollen alt-Attributs wirkt sich also nicht nur positiv auf SEO aus, sondern ist wesentlicher Bestandteil einer guten Website-Usability.

Beim alt-Attribut gilt ebenfalls, dass hier – solange es zum Bild passt – das Hauptkeyword verwendet werden sollte. Dabei kann die Beschreibung des alt-Attributs gerne auch beispielsweise vom Dateinamen abweichen. Stattdessen kann man z.B. ein Synonym für das Hauptkeyword verwenden. Wenn der Dateiname und der Title das Hauptkeyword „Kaffeetasse“ enthalten, dann könnte das alt-Attribut so z.B. „Kaffeebecher“ lauten.

In HTML sieht die Vergabe des alt-Attributs wie folgt aus:

<img src=“…/Ihre-Bilddatei.jpg“  title=“ein guter Title“ alt=“ein alt Attribut“></img>

Bilder SEO Tipp Nr. 3 – auf die Umgebung des Bildes achten

Das Bild wird von Google als relevanter für das entsprechende Thema gewertet, wenn auch der umgebende Text semantisch zum Bild passt. Wir empfehlen außerdem, sofern möglich, direkt über dem Bild eine Zwischenüberschrift mit relevanten Keywords zu platzieren um das Thema des Bildes noch deutlicher zu unterstreichen.

Bilder SEO Tipp Nr. 4 – Dateiformat und Dateigröße

Je hochauflösender ein Bild, desto besser wirkt es natürlich auf Ihrer Website. Um jedoch die Ladezeit des Bildes in der Bilder-Suche zu verkürzen, sollte die Dateigröße selbst möglichst gering, etwa 150KB, sein. Es gibt viele kostenlose Bildbearbeitungsprogramme, mit welchen Sie Bilder so komprimieren können, dass diese zwar in der Dateigröße reduziert werden, jedoch die hohe Auflösung nicht darunter leidet. Sie müssen also nicht befürchten, dass Ihre Bilder nach einer Komprimierung plötzlich verpixelt dargestellt werden.

Nicht nur bezüglich Bilder SEO spielt die Komprimierung Ihrer Bilder eine wesentliche Rolle. Zu große Bilddateien sind meistens zum großen Teil dafür verantwortlich, wenn eine Website zu lange zum Laden braucht. Und die Seitenladezeit ist bekanntermaßen einer der wichtigsten Rankingfaktoren für Google. Schon allein deswegen sollten Bilder vor (!) dem Upload auf Ihre Homepage komprimiert werden.

Immer wieder gibt es Seitenbetreiber, die von einem Fotografen schöne, professionelle Fotos für ihre Website erstellen lassen haben. Solche hochauflösenden Fotos sind meistens um die 5 MB groß. Wenn Sie nun beispielsweise 10 solcher Bilder in eine Bildergalerie auf Ihrer Website hochladen, ohne diese vorher zu komprimieren, muss ein Nutzer jedes Mal beim Aufruf Ihrer Seite mindestens 50 MB downloaden! Vor allem für Besucher, die über eine langsame Internetverbindung verfügen oder für Nutzer mobiler Endgeräte kann das sehr frustrierend sein und führt nicht selten zum Absprung.

Bezüglich des Bildformats selbst gibt es beim Bilder SEO so gut wie keine Einschränkung. Wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie jedoch Bildformate mit der Dateiendung .png oder .jpeg bevorzugen, da diese vergleichsweise meistens kleiner und platzsparender in der Dateigröße sind.

Bilder SEO Tipp Nr. 5 – Legen Sie eine Sitemap speziell für Ihre Bilder an

Damit Ihre Bilder bei Google gefunden werden, müssen diese natürlich von Google überhaupt erstmal indexiert, also in den Google-Index aufgenommen, werden. In der Regel geschieht dies automatisch. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dass wirklich all Ihre Bilder indexiert werden, dann empfiehlt es sich, eine Bilder-Sitemap auf Ihrer Seite anzulegen. Diese Sitemap können Sie entweder separat oder zu einer bestehenden Sitemap hinzufügen. Eine ausführliche Anleitung für das richtige Erstellen einer Bilder-Sitemap finden Sie in der Search Console-Hilfe.

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