8 gute Gründe warum sich ein Content Management System lohnt

Vorteile eines Content Management Systems

Wer eine eigene Website betreiben möchte wird früher oder später über den Begriff „Content Management System (CMS)“ stolpern, oder auf deutsch auch Redaktionssystem. Wird eine Website ohne Content Management System betrieben, also z.B. als statisches HTML, benötigt man schon für kleine Änderungen oder Aktualisierungen auf der Website zumindest Grundkenntnisse in HTML. Viele Laien stehen hier vor einer Herausforderung, da sie schlichtweg keine Zeit oder keine Geduld haben sich so tief mit dem Quellcode der eigenen Website zu beschäftigen. Und genau hier kommt das Content Management System ins Spiel, womit wir schon beim ersten Vorteil sind:

Keine Fachkenntnisse benötigt

Bei einem Content Management System kann selbst ein Laie Inhalte seiner Website ganz einfach editieren, ohne mit dem eigentlichen Quellcode in Berührung zu kommen. Das Editieren der Inhalte kann der Nutzer dann üblicherweise über einen ganz normalen Editor vornehmen, so wie er es von Word oder einem E-Mail-Programm gewohnt ist. Die Inhalte, die er über diesen Editor bearbeitet, löscht oder einfügt werden von dem System dann automatisch puliziert, sobald der Nutzer diese abspeichert.

Vorschaufunktion

Bei einem CMS hat man die Möglichkeit, sich zunächst eine Vorschau anzeigen zu lassen, bevor man Inhalte abspeichert und damit endgültig veröffentlicht. Bei statischen HTML-Seiten wird das, was man abspeichert direkt veröffentlicht. Passiert hier ein Fehler, muss man diesen erstmal manuell korrigieren.

Trennung von Inhalt und Layout

Bei einem Content Management System findet man üblicherweise stets eine Trennung von Inhalt und Layout. Das bedeutet, dass man beispielsweise einfach ein neues Theme installieren kann, ohne den gesamten Inhalt dadurch zu verlieren. In der Praxis sind zwar meistens noch kleinere Anpassungen notwendig, weil manche Themes Erweiterungen mit sich bringen, die dann bei dem neuen Theme nicht gegeben sind, dennoch geht die Änderung bzw. Anpassung des Designs schneller von der Hand als bei statischen HTML-Seiten. Während bei einem Content Management System wie WordPress ein neues Theme mit nur einem Klick abgeändert werden kann, muss man bei einer statischen HTML-Seite jede Seite einzeln an das neue Design anpassen.

Aktualität & Updates

Durch die einfache Bedienung eines CMS sind Laien eher bereit dazu, ihre Seite aktuell zu halten, was sich wiederum positiv auf das Suchmaschinenranking auswirken kann. Auch die Installation von Updates gestaltet sich in der Regel bei den meisten CMS (z.B. WordPress) kinderleicht. Die meisten Updates sind mit einem Klick eingespielt, während man bei statischen HTML-Seiten die Updates manuell implementieren muss. Das kostet viel Zeit und Geld, weswegen statische HTML-Seiten schneller veralten und oftmals jahrelang vor sich hindümpeln.

Suchmaschinenoptimierung

Die meisten CMS bringen eine Reihe von kostenlosen Erweiterungen mit, mit welchen man seine Website für Suchmaschinen optimieren kann. Bei statischen HTML-Seiten stößt man schnell an seine Grenzen, beispielsweise wenn es um Anpassungen der URL-Struktur geht. Während man bei WordPress die URL-Struktur mit wenigen Klicks anpassen kann und die Änderungen automatisch übernommen werden, muss man bei einer statischen HTML-Seite die URL-Struktur in jeder einzelnen Datei anpassen. Nicht selten kommt es vor, dass hier die ein oder andere Datei übersehen wird und so kann es schnell passieren, dass Seiten ins Leere führen. Ein Redaktionssystem wie WordPress genießt auch sehr großes Vertrauen seitens Google, da das System von Haus aus bereits viele Anforderungen einer suchmaschinenfreundlichen Programmierung erfüllt. Bei einer statischen HTML-Seite können selbst kleine Anpassungen sehr aufwändig sein, da alles per Hand optimiert werden muss.

Benutzerrollen

Auch im Mehrbenutzerbetrieb ist ein CMS statischen HTML-Seiten weit überlegen. Denn mit einem CMS können Sie Benutzerrollen zuweisen, sodass nur autorisierte Nutzer Zugriff auf bestimmte Inhalte haben und diese bearbeiten können.

Responsive Design

Die Optimierung für mobile Endgeräte muss bei statischen HTML-Seiten manuell erfolgen und ist gerade bei größeren Webseiten mit großem Aufwand und Kosten verbunden. Die meisten Content Management Systeme liefern bereits responsive Layouts oder ermöglichen diese unkompliziert, beispielsweise mithilfe kostenloser Erweiterungen, die Inhalte automatisch responsive machen.

Flexibilität & Weiterentwicklungsmöglichkeit

Hinter nahezu jedem CMS steht eine große Community, die das System stetig weiterentwickelt und optimiert. So kommen auch immer wieder zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen bzw. Plugins auf den Markt, wie z.B. Buchungssysteme, Übersetzungssysteme, SEO-Tools etc.
Entscheiden Sie sich also ein Jahr nach Veröffentlichung Ihrer Website, dass Sie einen Buchungskalender integrieren möchten, können Sie dies mit einem CMS unkompliziert nachholen. Bei einer statischen HTML-Seite müssen solche Tools erstmal aufwändig programmiert und implementiert werden. Zudem sind Sie hier dann immer von einem Entwickler abhängig.

Unterschied CMS und Baukastensystem

„Bauen Sie Ihre Homepage in nur wenigen Minuten mit unserem Baukastensystem.“ Klingen die Worte aus der TV-Werbung in Ihren Ohren nach. Einfach, schnell und zuverlässig sind Werbeaussagen, die dazu verlocken sollen, dem besagten Homepagebaukasten zu vertrauen und sich das Angebot zu sichern.

Doch gibt es hier eigentlich einen Unterschied zu einem CMS? Wenn ja, welchen? Denn auch bei einem CMS gibt es doch fertige Templates, das ist doch im Prinzip also dasselbe, oder?

Auch wenn die Abgrenzung zwischen einem CMS und einem Baukastensystem nicht klar definiert werden kann, gibt es doch wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Optionen. Letztendlich kommt es auf die Anforderungen des Projektes an, welche Möglichkeit Sie bevorzugen sollten. Bei kleineren Webseiten, die nicht viel Individualisierung benötigen, ist ein Baukastensystem grundsätzlich nicht verkehrt. Schwierig wird es, wenn Sie einige Zeit nach Veröffentlichung Ihrer Baukastenwebsite feststellen, dass diese Ihnen kaum den erhofften Neukundenzuwachs bringt. An dieser Stelle verspüren Betreiber von Baukastenwebseiten nicht selten den Wunsch, sich doch noch von der Konkurrenz abheben zu wollen oder ihre Website für Suchmaschinen zu optimieren. Und genau hier ist man bei Baukastensystemen sehr eingeschränkt. Denn diese stellen eine Auswahl von Templates zur Verfügung, welche auch nur schwer individualisiert werden können. Auch Erweiterungen, die nachträglich gewünscht werden, kann man nicht einfach ohne weiteres implementieren, sondern ist darauf angewiesen auf das zurück zu greifen, was einem das System zur Verfügung stellt.

Beim Thema Suchmaschinenoptimierung sieht es ähnlich aus. Zwar war ich positiv überrascht, dass Baukastensysteme bereits viele Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung standardmäßig zur Verfügung stellen, doch auch hier stößt man irgendwann an dessen Grenzen. Während man Meta-Tags bei den meisten Baukastensystemen anpassen kann, sieht es bei der Optimierung der Ladezeit z.B. schon schwieriger aus. Hier bieten Content Management Systeme sowohl für Programmierer, als auch für Laien weitaus unkompliziertere Möglichkeiten. Auch was Erweiterungen oder Individualisierungen betrifft, sind Content Management Systeme eindeutig flexibler und damit langfristig die bessere Wahl.

Ein weiterer großer Nachteil des Baukastensystems ist der, dass Sie immer vom Anbieter abhängig sind. Sie können also Ihre Baukasten-Website nicht einfach zu einem anderen Hoster übertragen, sondern müssen sich spätestens dann eben eine neue Website erstellen lassen.

Grundsätzlich raten wir also von der Benutzung eines Baukastensystems ab, auch wenn die Angebote hierzu verlockend sind. Lediglich bei einigen wenigen Ausnahmen kann ein Baukastensystem sinnvoll sein, beispielsweise dann, wenn Sie nur vorübergehend einen Internetauftritt brauchen, Sie über wirklich gar kein Budget verfügen oder wenn Sie auf die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website verzichten können.

Beispiele für beliebte CMS-Systeme:

  • WordPress
  • Joomla!
  • Typo 3

Beispiele für beliebte Baukastensysteme:

  • Wix
  • Jimdo
  • Weebly

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Erik 23. Mai 2018