Texte für Google optimieren – 12 Tipps für gute SEO Texte

1. Schreiben Sie Ihre Texte stets für den Leser, nicht für Google

Möchten Sie Ihre Texte für Google optimieren, sollten Sie stets darauf achten, dass Sie für Ihre Leser schreiben und nicht für Google. Denn der Google-Algorithmus, der letztendlich Ihre Platzierung bestimmt, orientiert sich immer stärker an menschlichem Verhalten und immer weniger an starren Computermechanismen. Konnte man sich vor einigen Jahren noch mit so­genanntem „Keyword-Stuffing“ nach vorne schummeln, werden solche Methoden heutzutage schlimmstenfalls sogar abgestraft. Wenn Sie Texte für Google optimieren kommt es heute also nicht mehr so sehr darauf an das Keyword so oft wie möglich innerhalb des Textes zu platzieren. Vielmehr geht es darum einzigartige Inhalte zu erschaffen, die dem Nutzer Mehrwert bieten. Das Keyword sollte angemessen oft im Text platziert werden, ohne den Lesefluss zu stören.

Moderne SEO-Maßnahmen sind eng mit technischen Aspekten als auch mit den Erkenntnissen aktueller Usability („Be­nutzerfreundlichkeit“) verwoben, die Google in die Bewertung Ihrer Seite einfließen lässt. Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren gilt daher die Faustregel: Was den Menschen glücklich macht, wirkt sich auch positiv auf Ihre Google-Platzierung aus.

Zudem erkennt Google, wie lange die Verweildauer einzelner Nutzer auf Ihrer Internetseite ist. Verlassen die meisten Besucher Ihre Webseite wieder nach wenigen Sekunden, dann geht Google davon aus, dass Sie keine interessanten Inhalte zu bieten haben und stuft Sie im Ranking nach und nach herab. Ist die Verweildauer hingegen groß, kann man davon ausgehen, dass Nutzer auf Ihrer Webseite relevante und lesenswerte Informationen vorfinden. Das bemerkt Google und belohnt dies mit einer besseren Platzierung, da davon auszugehen ist, dass Ihre Inhalte auch für andere Suchende interessant sein könnten.

Offensichtlich bedient sich der komplexe Google Algorithmus also immer mehr der Künstlichen Intelligenz. Diese Art von Algorithmus bezeichnet Google als „Rankbrain“. Schon heute ist Rankbrain in der Lage kontextbezogen verschie­dene Bedeutungen eines Suchbegriffs zu erkennen und adäquate Suchergebnisse zu liefern. So kann Rankbrain bei­spielsweise unterscheiden ob die Eingabe von „Puma“ in das Suchfeld in die Kategorie „Tier“ oder „Sportartikelherstel­ler“ einzustufen ist und ob ein Nutzer, der „Essen“ eingibt damit die Stadt Essen meint oder Nahrungsmittel allgemein. Auch umgangssprachliche Sucheingaben können so besser verarbeitet werden, was vor einigen Jahren noch undenk­bar war.

Ganz gleich ob Online-Shop, Firmenauftritt oder Blog – wer Nutzer oder Leser anlocken und gut ranken will, braucht Inhalte mit Mehrwert. Diese können sowohl informativ als auch unterhaltsam sein. Essentiell ist jedoch, um Mehrwert bieten zu können, dass man seine eigene Zielgruppe kennt. Was bewegt sie? Welche Probleme, Bedürfnisse und Vor­lieben hat sie? Wo und wie sucht sie danach?

2. Bieten Sie Ihren Nutzern einzigartige Inhalte

Wie ein Lehrer in der Schule hält auch Google nichts vom Abschreiben. Wollen Sie Ihre Texte für Google optimieren um gut zu ranken, müssen diese einzigartig sein. Doch nicht nur aufgrund des Rankings sollten Sie beim Content auf Einzigartigkeit setzen. Wenn Sie die gleichen Inhalte wie die Konkurrenten bieten, werden Sie niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Mit Einzigartigkeit haben Sie hingegen die Chance, Besucher zu Wiederkehrern und zu Fans zu machen. Zudem vermeiden Sie so die Abstufung Ihrer Website aufgrund von doppelten Inhalten („Duplicate Content“). Aus diesem Grund sollten Sie es auch vermeiden, Phrasen mehrmals in Ihren Texten zu wiederholen.

3. Das Wichtigste sollte an den Anfang Ihres Textes

Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren ist es sinnvoll, das Keyword direkt am Anfang Ihres Textes zu erwähnen, am besten schon im ersten Satz. Generell sollten alle wichtigen Informationen möglichst am Anfang Ihres Textes stehen, also in dem Bereich, den der Nutzer sieht, bevor er Weiterscrollen muss. Außerdem wird vermutet, dass auch am Ende des Textes das Keyword stehen sollte.

4. Was hat es mit der Keyword-Dichte auf sich und wie viele Wörter sollte Ihr Text enthalten?

Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren, sollten Sie sich nicht zu sehr auf die Keyword-Dichte versteifen. Die simple Faustregel lautet: Schreiben Sie einfach und natürlich. Schauen Sie einfach, wo Sie das Keyword angemessen platzieren können, ohne, dass es zu erzwungen klingt. In einem Text mit 1000 Wörtern können Sie das Keyword häufiger platzieren, als in einem Text mit 300 Wörtern. Generell werden Webseiten mit mehr Text häufig auch besser platziert – sofern der Inhalt Nutzern auch wirklichen Mehrwert bietet. Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren, sollten Sie stets ein gesundes Mittelmaß finden – viel informativer Text ist gut, zu viel kann sich wiederum negativ auswirken. Meine persönliche Empfehlung lautet: 1000-2000 Wörter. Bei guten Blogartikeln dürfen es durchaus auch um die 3000 Wörter sein.

5. Verwenden Sie Synonyme, wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren

Da es schnell künstlich klingen kann, wenn Sie Ihr Keyword so häufig wie möglich in Ihrem Text verwenden, sollten Sie häufiger auf themenrelevante Begriffe bzw. Synonyme zurück greifen. Wir werden oft gefragt, ob sich diese Vorgehensweise nicht negativ auswirken kann, wenn man seine Texte für Google optimieren möchte. Hier können Sie beruhigt sein, denn Matt Cutts – seines Zeichens Leiter der Webspam-Abteilung bei Google – riet vor einiger Zeit selbst zu dieser Methode. Es kann sich demnach durchaus positiv auf Ihr Ranking auswirken, wenn Sie statt des eigentlichen Keywords ein Synonym verwenden.

6. Optimieren Sie maximal ein Keyword pro Seite

Immer wieder werden wir gefragt, wie viele Keywords man beispielsweise auf der Startseite platzieren darf. Grundsätzlich sollten Sie maximal ein Keyword pro Seite optimieren. Hierbei macht es jedoch durchaus Sinn auch Synonyme, Kombinationen oder Wortfelder zu nutzen. Wenn Sie Ihre Startseite beispielsweise für den Schlüsselbegriff „Arzt“ optimieren, dürfen Sie hier auch Begriffe wie „guter Arzt“ oder gar „Doktor“ integrieren. Für andere Begriffe sollte immer eine eigene Unterseite erstellt werden. Dies hängt damit zusammen, weil Google stets versucht herauszufinden, von welchem Thema eine Seite handelt. Wenn Sie hierbei zwei verschiedene Keywords auf eine Seite platzieren möchten, ist dies meist kontraproduktiv. Zudem sollte das Hauptkeyword jeder Seite auch im Title und in den Meta-Tags vorkommen. Hier ist die Anzahl der Zeichen ohnehin begrenzt und zwei Suchbegriffe machen es noch schwieriger.

7. Wichtige Inhalte „fett“ markieren

Wichtige Inhalte oder Textbereiche, die besonders hervorgehoben werden sollen, werden üblicherweise in einer Fettschrift gekennzeichnet. Diese Methode bietet sich an um sinnvolle Ankerpunkte für Leser zu setzen, die für eine größere Leserfreundlichkeit sorgen und dem User bei der Orientierung helfen. Auch heute wird es empfohlen diese Methoden anzuwenden. Jedoch landet man immer wieder auf Webseiten, auf welchen hauptsächlich das Keyword in Fettschrift geschrieben wird. Das ist absolut nicht der Sinn hinter solchen Textmarkierungen. Denn es stört nicht nur den Lesefluss erheblich, sondern bringt bei der Google-Platzierung rein gar nichts. Nutzen Sie die Fettschrift um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf bestimmte Textbereiche zu lenken – aber nicht, um Ihre Keywords hervorzuheben. Auch wenn manche SEOs dies (leider) auch heute noch so praktizieren. Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren spricht zwar nichts dagegen, das Keyword mal optisch hervorzuheben, es sollte jedoch stets im Rahmen bleiben.

8. Die richtige Keyword-Platzierung

Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren, achten Sie darauf, dass Sie das Keyword nicht zu häufig hintereinander benutzen. Komplette Katastrophen sind SEO Texte wie beispielsweise:

“Herzlich willkommen in unserer Bäckerei Frankfurt! Wir sind Ihre Bäckerei Frankfurt mit täglich frischem Brot. Besu­chen Sie unsere Bäckerei Frankfurt heute noch. Sie erreichen unsere Bäckerei Frankfurt unter xxx”

Der Leser wird sich bei solchen offensichtlich für Suchmaschinen optimierten Texten nicht ernst genommen fühlen, was letztendlich auch kein gutes Bild auf Ihr Unternehmen wirft. Platzieren Sie die Keywords angemessen in Ihrem Text. Achten Sie darauf, dass Sie genug Keywords verwenden ohne, dass es erzwungen klingt. Optimieren Sie bei­spielsweise wie in obigem Beispiel Ihre Webseite für “Bäckerei Frankfurt”, stehen viele vor der Frage, ob es denn eine Rolle spielt, wenn ein Keyword mit mehr als einem Wort nicht direkt hintereinander kommt. Also z.B.;

Macht es einen Unterschied, wenn ich in einem Text “Bäckerei in Frankfurt” statt “Bäckerei Frankfurt” schreibe? Grundsätzlich nein – jedoch sinkt die Relevanz eines Keywords mit jedem weiteren Wort, welches dazwischen steht. “Bäckerei in der schönen Stadt Frankfurt” beispielsweise hat deutlich weniger Relevanz als “Bäckerei in Frankfurt”. Wenn möglich, versuchen Sie also zusammenhängende Keywords auch so hintereinander zu platzieren.

Auch macht es übrigens keinen Unterschied ob Sie die Plural-, statt der Singularform nutzen. Es ist also vollkommen irrelevant ob Sie statt “Fußball” die Pluralform “Fußbälle” schreiben.

9. Setzen Sie eine sinnvolle Überschriften-Hierarchie ein

Überschriften sind ein wichtiges Element, wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren. Überschriften (englisch Headlines genannt) bilden das semantische Rückgrat eines jeden Dokuments und sollten gemäß ihrer Hierarchie genutzt werden. Dies hilft nicht nur dem Leser, sondern auch Maschinen können durch die korrekte Verwendung von Überschriften vor allem komplexere Dokumente besser verstehen und verarbeiten.

Ein weiterer Vorteil, welcher für die korrekte Verwendung von Überschriften spricht, ist das Nutzverhalten. Viele User „scannen“ bzw. lesen ein Dokument lediglich anhand der Überschriften. Hat ein Artikel also mehrere, sinnvoll geglie­derte, Überschriften, so ist es für den Leser einfacher dessen Inhalt und Aussage zu erfassen. Was hier für den Leser gilt, trifft auch auf Maschinen, wie z.B. den GoogleBot, zu.

Wenn Sie ausreichend viel Inhalt auf einer Seite (URL) bieten und durch die sinnvolle Verwendung von Überschrift-Hi­erarchien dem Leser die Erfassung des Artikels somit vereinfachen, sollten Sie so viele Überschriften wie möglich verwenden. Versuchen Sie jedoch nicht, auf Teufel komm raus, bei jeder Seite mehrere Überschriften zu platzieren. Viel hilft hier nicht viel, denn es kommt immer auf die Relevanz und Nützlichkeit an.

Am wichtigsten ist die h1-Überschrift – also die Hauptüberschrift Ihrer Seite. Diese sollte pro Seite (= Unterseite) nur ein einziges Mal vorkommen und das Keyword enthalten – am besten direkt am Anfang. Auch die h1-Überschrift selbst sollte möglichst direkt am Anfang Ihrer Seite vorkommen.

Die restlichen Überschriften sollten dann entweder h2, h3, h4, h5 oder h6 Überschriften sein. h2 ist dabei eine Unterü­berschrift von h1, h3 ist eine Unterüberschrift von h2, h4 ist eine Unterüberschrift von h3 usw.

So gestalten Sie eine gute Überschrift:

  • kurz und prägnant, 5 Wörter oder weniger
  • hoher Informationsgehalt
  • beginnt mit dem Keyword (Stichwort)
  • verständlich, auch ohne den Artikel gelesen zu haben
  • vorhersehbar / entspricht den Lesererwartungen

10. Nutzen Sie zur Auflockerung Ihres Textes Multimedia, Grafiken oder Aufzählungen

Vor allem am Bildschirm ist das Lesen von Texten oftmals anstrengend. Deswegen sollten Sie Ihren Nutzern das Lesen umso mehr vereinfachen. Bei viel Text ist es sehr wichtig, dass Sie immer wieder Absätze machen, sinnvolle Überschrif­ten platzieren und Ihren Text mit Grafiken oder Aufzählungselementen auflockern. Auch Multimedia kann Inhalte sinnvoll ergänzen und sorgt oftmals für eine größere Verweildauer – dazu gehören u.a. Infografiken, Bilder, Umfragen, Videos uvm.

11. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Inhalte stets aktualisieren

Besucher wollen aktuelle Informationen haben. Google auch. Darum halten Sie Ihre Seiten auf dem neusten Stand und aktualisieren Sie Beiträge, wenn es neue Informationen dazu gibt.

12.Korrekte Rechtschreibung und Grammatik

Wenn Sie Ihre Texte für Google optimieren, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Text keine Rechtschreibfehler enthält. Zu viele Rechtschreibfehler wirken schnell unprofessionell und stören den Lesefluss – die Folge ist, dass Nutzer sich gar nicht erst die Mühe machen, den Text weiter zu lesen und die Seite schnell wieder verlassen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann lassen Sie jemanden Korrektur lesen, bevor Sie Ihren Text veröffentlichen.